Alexander Dirnhofer

Alter: 19 Jahr
Ausbildungsjahr: 2. Lehrjahr
Abteilung: Im Moment Kuchenabteilung, die Abteilungen werden alle 3 Monate gewechselt

 

 

Brunner Bäcker:
Wie sind Sie auf den Beruf des Bäckers gekommen?

Alexander Dirnhofer:
Ich wollte eigentlich Mechaniker werden, da der Arbeitsmarkt jedoch überfüllt ist mit Auszubildenden als Mechaniker, habe ich auf den Rat meiner Mutter beim Brunner Bäcker ein Praktikum in der dortigen Backstube gemacht. Während des Praktikums habe ich dann entschlossen dies ist der richtige Beruf für mich.



Brunner Bäcker:
Wie sind Sie zum Brunner Bäcker gekommen?

Alexander Dirnhofer:
Da meine Mutter bereits beim Brunner Bäcker gearbeitet hat, stand für mich von vornherein fest, dass ich meine Ausbildung hier beginne.



Brunner Bäcker:
Verläuft Ihre Ausbildung so wie Sie es sich erhofften?

Alexander Dirnhofer:
Ja, meine Ausbildung verläuft so wie ich es mir erhofft habe, dank des Praktikums, das ich im Vorfeld absolviert habe, konnte ich mir ein gutes Bild erstellen, was ich alles erlernen werde. 



Brunner Bäcker:
Gefällt Ihnen das Bäckerhandwerk und würden Sie es weiter empfehlen?

Alexander Dirnhofer:
Das Bäckerhandwerk gefällt mir sehr gut, es ist abwechslungsreich und macht Spaß, jedoch ist es auch anstrengend. Ich würde es auf alle Fälle Schulabgängern empfehlen, diesen Beruf zu erlernen.



Brunner Bäcker:
Wie finden Sie die Berufsschule?

Alexander Dirnhofer:
Ich gehe einmal in der Woche in die Berufsschule wobei ich sagen muss, dass ein Tag Schule in der Woche einfach zu wenig ist, um das Erlernte zu vertiefen. Es wäre viel besser, wenn wir Blockunterricht hätten. Im zweiten Ausbildungsjahr fand meine überbetriebliche Schulung in Straubing statt, diese dauerte eine Woche, dies war sehr informativ und das Erlernte konnte dort auch gleich ausprobiert werden. Der größte Teil der Theorie, den wir in der Schule lernen stimmt mit der Praxis in der Backstube überein.



Brunner Bäcker:
Wie ist die Zusammenarbeit mit Ihrem Vorgesetzten (Ausbilder)?

Alexander Dirnhofer:
Zu meinen Vorgesetzten und Ausbildern habe ich eine gute Beziehung. Ich kann Sie jeder Zeit nach etwas fragen und bekomme auch immer eine Antwort. Ich  finde es große Klasse, dass ich meine Fragen auch mehrmals stellen kann und deshalb nicht angemotzt werde, weil ich es beim ersten Mal nicht gleich verstanden habe, sondern Sie zeigen es mir dann nochmals genauer und langsamer. Man fühlt sich aufgenommen im Team und merkt, dass man wichtig ist und dazugehört.



Brunner Bäcker:
Was gefällt Ihnen besonders an der Ausbildung zum Bäcker?

Alexander Dirnhofer:
Am besten gefällt es mir die Teige für unsere Kuchen herzustellen, die Zutaten abzuwiegen und nach den individuellen Rezepten dann einen Kuchenteig zu produzieren und ihn anschließend zu belegen. Ich finde auch das Flechten der Teige toll. So habe ich gelernt, den Einstrang zu flechten. Das ist z. B. ein Laugenspitzel, den Dreistrang zu flechten das ist z. B. ein Mohnspitzel oder den Vierstrang zu flechten das machen wir z. B. bei unseren Allerheiligenspitzel.



Brunner Bäcker:

Was gefällt Ihnen nicht am Ausbildungsberuf Bäcker?

Alexander Dirnhofer:
Man kann jetzt nicht direkt sagen, dass mir etwas nicht gefällt. Ich finde es nur anstrengend, dass ich alle 2 Wochen am Wochenende arbeiten muss und von daher das Ausgehen ausbleiben muss, da wir ja bereits in den frühen Morgenstunden mit dem Backen beginnen.



Brunner Bäcker:
Welche Voraussetzungen sollte man unbedingt haben um diesen Beruf zu erlernen?

Alexander Dirnhofer:
Wenn jemand den Beruf des Bäckers erlernen möchte, so würde ich demjenigen raten, Ausdauer zu besitzen, keine Allergien zu haben, Interesse am Beruf zu zeigen, anstrengende Arbeiten nicht zu scheuen und auf alle Fälle das morgendliche Aufstehen nicht zu unterschätzen.



Brunner Bäcker:
Was fällt Ihnen besonders leicht in Ihrem Ausbildungsberuf?

Alexander Dirnhofer:
Meine Vorgesetzten loben mich, dass ich schnell arbeite und nicht trödle, dass ich neue Aufgaben schnell aufnehme und umsetzen kann und dass ich immer Interesse an der Arbeit zeige. Wissen Sie, jeder macht mal Fehler oder hat mal einen schlechten Tag und dass wissen auch unsere Vorgesetzten.



Brunner Bäcker:

Haben Sie schon Vorstellungen was Sie nach Ihrer Bäckerlehre tun wollen?

Alexander Dirnhofer:
Ich habe mir darüber schon Gedanken gemacht aber es ist ja noch über ein Jahr bis ich meinen Gesellenbrief erhalten werde. Ich habe mir vorgenommen entweder weiter beim Brunner Bäcker zu arbeiten und meinen Meister im Bäckerhandwerk zu machen oder ich bewerbe mich bei der Bundeswehr, man wird sehen was die Zukunft bringt.



Brunner Bäcker:
Ein herzlicher Dank an Herrn Dirnhofer für das schnelle und informative Interview, weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Ausbildung.