Eva Würth

 

Interview #3:

 

Eva Würth, ehemalige Auszubildende – heute Teamleitung Aus- und Weiterbildung stellt die Ausbildung by Brunner Bäcker vor:

 

Die Bäckerei Brunner steht für Tradition und Innovation. Ausbildung by Brunner Bäcker bedeutet eine fundierte Ausbildung, die auf 60 Jahre Erfahrung beruht. Aber es bedeutet auch Freude! Freude an Kontakt mit andern Menschen, egal ob Kundin/e oder Kollegin/e. Nur Gemeinsam klappt es. Freude an modernsten Maschinen und Anlagen. Freude Erlebnisse im Team zu teilen. Um genau diesen Teamgedanken zu stärken organisieren wir regelmäßig Azubi-Projekte oder Ausflüge.

 

Ausbildung by Brunner Bäcker bedeutet aber auch Weiterentwicklung, wer bei uns lernt, dem stehen die Türen offen. Am liebsten natürlich bei uns, wir haben ausreichend Beispiele – vom Azubi zur Führungskraft. Unsere Auszubildenden sind aber auch in anderen Betrieben heiß begehrt.

Interview #2:

Im ersten Interview, vor viereinhalb Jahren, stellen wir Eva Würth zuletzt die Frage, warum sie sich entschlossen hat, nach Ihrer Ausbildung beim Brunner Bäcker zu bleiben.

Ihre Antwort:
„Weil es mir bei der Bäckerei Brunner sehr gut gefällt. Hier wird einem auch die Möglichkeit gegeben sich durch den Betrieb weiter zu bilden. Außerdem wird einem dieser Beruf nie langweilig, weil man sehr viel Abwechslung hat.“

Heute fragen wir erneut nach.

 

Brunner Bäcker: Frau Würth, wie ging es für Sie seit dem ersten Interview, weiter?

Zunächst sammelte ich Erfahrungen als Fachverkäuferin. Es dauerte nicht lange und ich durfte mein Wissen und meine praktischen Fertigkeiten als „Assistentin der Ausbildungsbeauftragen“ an unsere Azubis im Verkauf weitergeben. Schließlich wurde mir eine Stelle im Büro, in unserer Zentrale in der Georg-Stöckel-Straße in Weiden, angeboten. Dieser neuen Herausforderung stellte ich mich gerne. Die Hauptaufgabe besteht darin, die Ansprechpartnerin zwischen Verkäuferinnen und Backstube zu sein. In unserer Abteilung nehmen wir zum Beispiel die Bestellungen der Läden und Cafés entgegen. Während dessen unterstützte ich regelmäßig unsere Azubis bei der Prüfungsvorbereitung und anderen Ausbildungsinhalten. Durch meine Tätigkeit im Büro konnte ich meine Kenntnisse im Umgang mit dem PC erweitern und festigen. Nun gelang mir auch ein Einblick in „beide Welten“ — einmal die „Front“ nämlich dem Verkauf und zum anderen in die Backstube. Beides ist in dem Beruf als Ausbildungsbeauftragte ein wichtiger Aspekt. Seit Dezember 2012 wurde ich mit der gesamten Ausbildung im Fachverkauf betraut.



Brunner Bäcker: Deshalb finden wir Sie heute hinter einem Schreibtisch, anstelle hinter einer Bäckertheke. Wie sieht nun Ihr Arbeitsalltag aus?

Alles was im Zusammenhang mit der Betreuung unserer Auszubildenden steht, gehört zu meinem Aufgabenbereich:

  • Azubis fördern und Ausbildungsdefizite beseitigen
  • die Kontrolle der Berichtshefte
  • den Kontakt mit den schulischen Einrichtungen halten
  • Schulungen und Trainings vorbereiten und durchführen

Zu all dem gehört eine gesunde Portion Menschenkenntnis. Mit viel Feingefühl und mit den Eindrücken aus meiner eigenen Lehrzeit, fällt es mir leichter, mit den jungen Leuten guten Kontakt herzustellen.



Brunner Bäcker: Welche drei Talente sollte man für den Beruf der Ausbilderin mitbringen?

Auf jeden Fall gehört ein selbstbewusstes Auftreten dazu. Man sollte unbedingt verständnisvoll sein, sozial kompetent und natürlich ist das fachliche Wissen eine Grundvoraussetzung.



Brunner Bäcker: Im ersten Interview erklärten Sie, dass Sie sich weiterbilden möchten. Das haben Sie mittlerweile erfolgreich unternommen. Was haben Sie sich nun für die Zukunft beim Brunner Bäcker vorgenommen?

Im Augenblick möchte ich mich einfach in den Beruf gut einarbeiten und die Auszubildenden dabei unterstützen eine interessante Lehrzeit beim Brunner Bäcker zu verbringen, die mit einem erfolgreichen Abschluss belohnt wird.

 

Interview #1:

 

Brunner Bäcker: Wie sind Sie auf den Beruf der Bäckereifachverkäuferin gekommen?
Durch ein Berufsvorbereitungsjahr, in dem man verschiedene Praktika macht und so Berufe kennen lernt und genau sieht, was einem liegt.



Brunner Bäcker: Wie sind Sie zum Brunner Bäcker gekommen?
Ich kenne die Bäckerei Brunner schon seit ich ein Kind war und wollte mich unbedingt dort bewerben.



Brunner Bäcker: Ist die Ausbildung bei der Bäckerei Brunner so verlaufen, wie Sie sich das vorgestellt hatten?
Ja, ich kann eine Lehre bei der Bäckerei Brunner nur weiterempfehlen.



Brunner Bäcker: Gefällt Ihnen Ihr Beruf und würden Sie Anderen empfehlen diesen Beruf zu lernen?

Ja, mir gefällt mein Beruf sehr! Tatsächlich kann ich den Beruf der Fachverkäuferin nur weiter empfehlen. Man lernt sehr viel über Menschen. Egal ob Kunden oder Kollegen, man lernt sich auf sein Gegenüber einzustellen. Auch über Ernährung lernt man viel, was man privat ja auch oft brauchen kann.



Brunner Bäcker: Wie war die Berufsschule und wie fanden Sie das duale Berufsschulsystem?

Die Berufsschule war ganz OK. Dadurch, dass man nur einmal in der Woche Unterricht hat, ist die Woche auch recht abwechslungsreich.



Brunner Bäcker: Haben die Berufsschulthemen mit der betrieblichen Ausbildung übereingestimmt?
Zum größten Teil ja. Man hat praktisch sowie theoretisch verschiedene Themen angesprochen. Bei uns in der Bäckerei kommt es leider nur selten vor, dass ein Kunde sich wegen einer Geburtstagstorte beraten lässt. Dafür sollte man aber trotz der Computerkassen fit in Kopfrechnen sein, da auch die Kassen mal ausfallen können.



Brunner Bäcker: Was fällt Ihnen in Ihrem Beruf besonders leicht und was fällt Ihnen besonders schwer?
Leicht fällt mir der Umgang mit den Kunden, da ich mich mit den Lebensmitteln die ich verkaufe gut auskenne. Schwer fällt mir das frühe Aufstehen



Brunner Bäcker: Haben Sie jetzt nach der Ausbildung konkrete berufliche Ziele?

Ich möchte erst einmal weiter als Fachverkäuferin Erfahrung sammeln und mich später in diesem Beruf evtl. weiterbilden. Aber ich weiß noch nicht in welche Richtung.



Brunner Bäcker: Viele fragen sich: „Muss man für diesen Beruf tatsächlich 3 Jahre lernen?“ Was denken Sie und wenn „Ja“, warum?

Auf jeden Fall! Da der Beruf eine riesige Spannbreite hat. Da ist nicht nur der Umgang mit Geld, man muss lernen wie die Produkte hergestellt werden, Ernährungskunde über Eiweiße, Ballaststoffe etc. Dann die ganze Hygiene, was muss bei wie viel Grad gelagert werden und was muss ich bei rohen Eiern beachten usw. Dann kommt noch die praktische Fertigkeit hinzu, eine Sahneschnitte wird anders verpackt als ein Brötchen, die Verkaufssprache ist auch ganz wichtig: „Wie gehe ich überhaupt erst einmal auf eine Kundschaft zu?“ Sie müssen sagen, bei Ausbildungsbeginn wir man zu aller ersten mal mit solchen Dingen konfrontiert.



Brunner Bäcker: Welche 3 Talente sollte man mitbringen, wenn man diesen Beruf erlernen will?
Freundlichkeit, Flexibilität und Aufgeschlossenheit.



Brunner Bäcker: Sie haben sich entschlossen nach Ihrer Ausbildung bei der Bäckerei Brunner zu bleiben, warum?
Weil es mir bei der Bäckerei Brunner sehr gut gefällt. Hier wird einem auch die Möglichkeit gegeben sich durch den Betrieb weiter zu bilden. Außerdem wird einem dieser Beruf nie langweilig, weil man sehr viel Abwechslung hat.