Rita Sponsel

Name: Sponsel Rita
Alter: 36 Jahre
Position: Bereichsleitung im Verkauf
Bei der Bäckerei Brunner seit: 2.11.1998



Stellen Sie sich kurz vor.


Mein Name ist Rita Sponsel und ich bin 36 Jahre jung. Wohnhaft bin ich in der fränk. Schweiz in Ebermannstadt.



Was gehört zu Ihrem Aufgabengebiet?


Die Betreuung unserer Mitarbeiterinnen in unseren Fachgeschäften im Raum Bayreuth, Pegnitz, Auerbach und Neuhaus a.d.Pegnitz. Unter Betreuung versteht sich Mitarbeiterführung, —einteilung und vor allem Motivation, Ausbildung vor Ort von Auszubildenden und neuen Kollegen/innen.

Regelmäßig stecken wir uns kleinere und größere Ziele, die es zu erreichen gilt.
Die Durchführung von Neueröffnungen und Aktionen gehört dazu, sowie die Kontrolle der Disposition und den täglichen Ablauf im Geschäft zu gewährleisten; Kontakt zu Marktleitern halten; Mängel erkennen und weiterleiten. Ständig gilt es sein Wissen zu erneuern und ans Team weiterzuleiten.

Das Wichtigste zum Schluss: Der Kunde.

 

Beschreiben Sie kurz einen normalen Arbeitstag.

Ein normaler Arbeitstag beginnt eigentlich in einem unserer Fachgeschäfte. Er beginnt zu unterschiedlichen Zeiten oder auch mit dem ersten Problem per Telefon: Ofen defekt, Kasse fährt nicht hoch, Mitarbeiterin ist krank etc. In der Regel werden die Filialen routinemäßig angefahren und nach dem Rechten geschaut: Warenpräsentation, Hygiene, Qualität und Menge unseres Sortimentes prüfen, Aktionen durchführen.

Während meines Tagesgeschäftes erledige ich natürlich noch andere anfallende Dinge. Kleinere Defekte werden selbst repariert, Arbeitspläne werden wegen einem Krankheitsfall schnell geändert und schließlich helfe ich auch sehr gerne beim Verkaufen hinter der Theke. Das Ende eines Arbeitstages findet zu unterschiedlichen Zeiten statt, oder solange die Filialen geöffnet haben.

Kurz um - einen ganz normalen Arbeitstag gibt es nicht.



Wie sind Sie zum Brunner Bäcker gekommen? Bitte skizzieren Sie Ihren Werdegang innerhalb der Bäckerei Brunner.


Vor fast 11 Jahren las ich in der Zeitung, dass für den Bereich Pegnitz eine Bäckereiverkäuferin gesucht wird. Zu dieser Zeit war ich saisonbedingt durch die Gastronomie auf der Suche nach einer Veränderung. Ab dem 2.11.1998 gehörte ich dann dem Brunner Bäcker-Team in Pegnitz an. Nach ca. einem Jahr wechselte ich nach Bayreuth, denn dort entstanden einige neue Filialen. Eines Tages kam meine damalige Bereichsleitung, und bat mich um ein Gespräch. Ich dachte damals, oh Gott..was hab ich nur angestellt! Aber zu meiner Überraschung stellte sich heraus, dass unsere jetzige Verkaufsleitung Frau Zimmert mir eine Stelle als Assistentin der Bereichsleitung anbot. Von da an ging es ziemlich schnell. Später wurde ich dann Bereichsleitung in unterschiedlichen Regionen und mit unterschiedlichen Fachgeschäften. Während der letzten Jahre durfte ich auch einige unserer neuen Kolleginnen anlernen, oder auch mal als Dozentin auftreten. Natürlich stehe ich unseren neuen Kolleginnen heute noch gerne hilfreich zur Seite. Im Moment betreue ich 14 Filialen mit Frau Lugert, die in Kürze einen eigenen Verkaufsbereich übernehmen wird.

 

Wie beurteilen Sie das Betriebsklima in Ihrer Abteilung?

Ich würde es als ein offenes und harmonisches Betriebsklima in meinem Verkaufsgebiet bezeichnen. Denn ich finde: nur im Team sind wir stark. Nur gemeinsam kann man etwas bewegen. Auch muss man in der Lage sein, gemeinsam Höhen und Tiefen zu meistern – kurz gesagt: "Ein gemeinsames Wir!"

 

Was unterscheidet für Sie persönlich den Brunner Bäcker von unseren Mitbewerbern?

Der Brunner Bäcker legt sehr viel Wert auf Erhalt und Schaffung neuer Arbeitsplätze; Das Vertrauen, welches der Brunner Bäcker in seine Mitarbeiter/innen legt; Die Handarbeit, die bei einem Unternehmen in unserer Größe immer noch im Vordergrund steht; und dass darauf geachtet wird, regionale Zutaten zu verwenden. Aktionen die ins Leben gerufen werden, um anderen Menschen in Not zu helfen wie im letzten Winter dem kleinen Yannik Grümmer.

 

Was überrascht Sie immer wieder?

Dass kein Tag wie der andere ist. Mein Beruf ist sehr abwechslungsreich und daher ist es oftmals überraschend schön, was man erlebt. Sei es der Umgang mit den Kunden, Neuigkeiten in unseren Läden, oder einfach das Zusammenarbeiten mit den Mitarbeiter/innen und dem kompletten
Brunner Bäcker Team. Ich finde auch die Aktionen und Events vom Brunner Bäcker super. Wer hatte schon einfach mal so eine Weiterbildung in der Schweiz?

 

Was erhoffen Sie sich beruflich weiterhin?

Dass ich bis zur Rente ein Teil vom Brunner Bäcker Team bin und weiterhin in meinem Beruf gefördert und akzeptiert werde. Dass auch ich dazu beitragen kann, dass nicht nur unsere Kunden zufrieden sind, sondern auch meine Mitarbeiter/innen und die Geschäftsleitung, damit wir auch die nächsten 50 Jahre erfolgreich feiern können.


Interview #2:



Wie ging es nach dem ersten Interview weiter?

Es gab Filialschließungen, sowie die ein oder andere Neueröffnung wie z. b. die Filiale im Storchennest in Bayreuth oder der Umbau in unserer Filiale im Rotmaincenter Bayreuth.



Welche weiteren Aufgabengebiete kamen dazu?

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen Christine Schmidt und Katrin Schönfuß besuche ich zweimal im Jahr deutschlandweit Tagungen um Erfahrungen mit anderen Bäckereien auszutauschen, daraus ergab sich schon der ein oder andere Verkäuferinnenaustausch, den wir zuletzt in Bayreuth hatten.

In den vergangenen Jahren übernahm ich auch die Aufgabe, die Unterlagen für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Verkauf zu überarbeiten und laufend zu aktualisieren sowie eine mitarbeiterfreundliche Handhabung zu schaffen. Die neuen Unterlagen werden anschließend von mir den Kolleginnen und Kollegen im Verkauf vorgestellt. Da das teilweise sehr viel Zeit beansprucht, bin ich sehr stolz auf mein Team, denn ab und an müssen meine Mitarbeiterinnen auf mich verzichten. Ohne das Vertrauen und die Mithilfe von verschiedenen Kolleginnen und Kollegen wäre dies nicht möglich gewesen. 

Daraus entstand ein weiteres Aufgabengebiet: die Betreuung unserer Baristaschulungen. Bereits in einer vorhergegangenen Kundenzeitung verfasste der Brunner Bäcker einen Bericht über unsere Baristaschulungen, die ich in Absprache mit meinem Kollegen Rudi Fiala betreue. Es wurden Unterlagen zur Kaffeeschulung erstellt die ich mit unserem Baristatrainer abspreche und immer auf dem neusten Stand halte. Natürlich wurde auch vieles Wissenswerte über Kaffee für unsere Mitarbeiter zusammengefasst, damit jede/r auf dem Laufenden ist und unseren Kunden auch über unsere Kaffeebohnen Auskunft geben kann, den Unterschied zwischen der Zubereitung von Cappuccino oder Milchkaffee kennt oder warum die Zubereitung an einer Siebträgermaschine aufwendiger ist als an einem Kaffeevollautomaten. Ich finde es immer ganz große Klasse, wenn bei einer Schulung gleich beim ersten Versuch ein optimaler Milchschaum entsteht und daraus ein leckerer Latte  Macchiatto gezaubert wird und ich strahlende Mitarbeiter sehe oder das Lächeln unserer Kunden, wenn sie einen Cappuccino mit einem handgearbeiteten Dekor genießen. 

 

Welche Pläne und Ziele haben Sie für die Zukunft?

Nach wie vor steht natürlich die Zusammenarbeit mit meinem Team, allen Brunner Bäcker Kolleginnen und Kollegen ebenso im Vordergrund wie die Zufriedenheit unserer Kunden.

Dass ich mich weiterhin auf meine Mitarbeiterinnen verlassen kann und die Unterstützung des kompletten Brunner Bäcker-Teams habe und auch den Spaß an der Arbeit behalte und das Vertrauen weiter wächst.